Wenn’s im Team trotz Supervision weiter kracht
In Kindergärten, Kindertagesstätten und Krippen sind starke und gut funktionierende Teams von entscheidender Bedeutung für eine gute und erfolgreiche Begleitung der Kinder. Aus dem Ruder laufende Teamkonflikte beeinträchtigen nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern beeinflussen auch die Qualität der Betreuung und die Zufriedenheit der Eltern negativ.
Herzlich willkommen bei der Mediationskanzlei Göttingen. Wir sind darauf spezialisiert, Konflikte zwischen Mitarbeitenden in Kitas, Kindergärten und Krippen konstruktiv zu klären. Ergebnisorientiert, wertschätzend und praxisnah unterstützen wir Teams, ein harmonisches und konstruktives Miteinander zu finden. Immer mit dem Ziel, das Team nachhaltig zu stärken und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu erhöhen. Denn eine kollegiale Arbeitsatmosphäre bindet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an die Einrichtung und steigert die Motivation im Team.
In 3 Schritten die Klärung von Mitarbeitenden- und Teamkonflikten angehen!
Unsere Leistungen für Ihre Einrichtung
1. Mediation und Teamkonfliktklärung
Wenn Spannungen zwischen Mitarbeitenden zunehmen und die Zusammenarbeit im Team erschweren, ist es wichtig, frühzeitig eine Klärung herbeizuführen. In einem strukturierten Mediationsprozess schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem alle Beteiligten ihre Perspektiven einbringen und gemeinsam tragfähige Lösungen erarbeiten können. Wir etablieren eine offene Kommunikationskultur, in der Missverständnisse reduziert und Konflikte nachhaltig geklärt werden. So entsteht ein Arbeitsklima, das Zufriedenheit und langfristige Mitarbeiterbindung fördert.
Typische Themen:
✔ Unterschiedliche Arbeitsauffassungen und pädagogische Ansätze
✔ Rollen- und Aufgabenverteilung im Team
✔ Kommunikationsprobleme und Missverständnisse
✔ Belastung durch äußere Faktoren wie Personalmangel oder Elternarbeit
2. Studientage und Teamtage
Neben der Klärung akuter Konflikte ist es wichtig, langfristig ein starkes, resilientes Team zu entwickeln. Deshalb gestalten wir Studientage und Teamtage, die Ihre Mitarbeitenden in den Bereichen Kommunikation und Konfliktklärung schult. Diese Tage bieten Ihren Kolleginnen und Kollegen eine wertvolle Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln, neue Impulse zu erhalten und den Teamgeist zu stärken.
Gezielt gestaltete Teamtage und Studientage tragen wesentlich zur Mitarbeiterzufriedenheit bei, indem sie die persönliche und berufliche Weiterentwicklung fördern, den Zusammenhalt im Team stärken und ein positives Arbeitsklima schaffen. Mitarbeitende fühlen sich wertgeschätzt und in ihrer Einrichtung langfristig gut aufgehoben.
Typische Themen:
✔ Kommunikation im Team: Klar, wertschätzend und ergebnisorientiert
✔ Prävention und Umgang mit Konflikten im Arbeitsalltag
✔ Stressbewältigung und Resilienz in herausfordernden Zeiten
✔ Teamentwicklung: Zusammenarbeit stärken und Motivation fördern
Ihr Nutzen: Ein harmonisches und leistungsfähiges Team mit langfristiger Perspektive
Eine wertschätzende Zusammenarbeit und eine offene Kommunikationskultur sind entscheidend für ein positives Arbeitsumfeld – und letztlich auch für das Wohl der Kinder. Durch Mediation und gezielte Weiterbildung fördern Sie ein starkes, motiviertes Team, das Herausforderungen gemeinsam meistert und mit Freude zusammenarbeitet. Gleichzeitig schaffen Sie eine Atmosphäre, in der sich Mitarbeitende langfristig wohlfühlen und sich mit ihrer Einrichtung identifizieren.
Das machen wir konkret
Damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen können, haben wir nachfolgend einige Projekte aus unserer täglichen Praxis in Kindertagesstätten zusammengefasst:
Kunde: Kindertagesstätte (Niedersachsen)
Dauer: September 2024 bis Februar 2025
Ausgangslage: Nach einem (teilweisen) Generationenwechsel unter den Mitarbeiterinnen kommt es immer wieder zu Spannungen über die Pädagogik. Im Ergebnis wollen die „Neuen“ nicht mehr mit den „Alten“ und die „Alten“ nicht mehr mit den „Neuen“ arbeiten. Es gab bereits Fragen aus der Elternschaft an den Träger.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit Leitung und Trägervertretung. Teamkonfliktklärung im Rahmen von Studientagen im Abstand von mehreren Monaten. Die „alten“und neuen“ Mitarbeiterinnen haben ihre gegenseitigen Erwartungen an den Umgang miteinander transparent gemacht und die Leitung ihren Anspruch an die Pädagogik. Anschließend Erarbeitung eines konkreten Handlungsplans, wie Pädagogik und gegenseitige Erwartungen umgesetzt werden. Bei zweitem Studientag einige Monate später Überprüfung und Überarbeitung des Handlungsplans sowie Vertiefung und Verstetigung der Ergebnisse des ersten Studientags.
Ergebnis: Gemeinsame Linie bei Pädagogik, „alte“ und „neue“ Mitarbeiterinnen arbeiten wieder gerne miteinander.
Seitdem keine Fragen mehr aus Elternschaft an Träger.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechpartnerin her.
Kunde: Kita (Niedersachsen)
Dauer: August 2024 bis Dezember 2024
Ausgangslage: Die Mitarbeitenden sind sehr unterschiedlich, was zu Spannungen im Team führt. Bei Mitarbeitergesprächen sind der Leitung von verschiedenen Seiten angedachte Kündigungen in Aussicht gestellt worden. Die Leitung will aber vor allem die „guten“ Mitarbeitenden nicht verlieren.
Vorgehen: Auftragsklärung mit Leitung. Drei Workshops, verteilt über einen mehrmonatigen Zeitraum. Gemeinsame Ausarbeitung eines konkreten Handlungsplans, wie die Mitarbeitenden trotz der offenkundigen Unterschiedlichkeiten zukünftig miteinander arbeiten wollen. Im zweiten Workshop zum einen erste Überprüfung und Überarbeitung des Handlungsplans und dabei zum anderen Vertiefung und Verstetigung der Ergebnisse des ersten Termins. Sicherung des Transfers durch Follow-Up-Workshop..
Ergebnis: Die Mitarbeitenden haben ihre Unterschiedlichkeiten anerkannt und akzeptiert, zugleich aber auch einen guten Umgang miteinander gefunden. Die „guten“ Mitareitenden sind geblieben, eine Fachkraft hat die Einrichtung zwischenzeitlich allerdings von selbst verlassen.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechperson her.
Kunde: Kindertagesstätte (NRW)
Dauer: April 2024 bis Dezember 2024
Ausgangslage: Die Mitarbeitenden haben mitunter sehr unterschiedliche Bilder vom Kind. Daraus entstehen immer neue Spannungsfelder; gefestigte Kommunikationsstrukturen gibt es nach einer substantiellen Teamveränderung durch Kündigungen und Neuzugänge nicht.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit Leitung und pädagogischer Leitung. Teamtage im Abstand von mehreren Monaten. Initial erläutert Einrichtungsleitung nochmal konkret den Rahmen zum erwarteten Umgang mit dem Kind. Anschließend Erarbeitung der Mitarbeitenden, wie sie diesen Erwartungen gerecht werden wollen und können und wie sie zukünftig miteinander umgehen wollen. Bei weiteren Teamtagen einige Monate später Überprüfung und Überarbeitung des Handlungsplans sowie Vertiefung und Verstetigung der Ergebnisse des ersten Teamtags. Schwerpunkte bei den nachfolgenden Teamtage war zudem die (Selbst-) Reflektion und der Vertauensaufbau im Team.
Ergebnis: Der erwartete Umgang mit dem Kind wird – meistens- umgesetzt. Funktionierende Kommunikationsstruktur ist etabliert. Ein Mitarbeitender wollte dem nicht folgen und hat inzwischen gekündigt.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechpartnerin her.
Unsere Kunden sind die beste Empfehlung
Hier finden Sie eine Auswahl einiger Kindertagesstätten und Träger, die uns bereits vertrauen:
- promultis gGmbH – Wassenberg
- KITA-Büro Göttingen – Göttingen
- Katholischer Kindergarten St. Marien Unterbruch – Heinsberg
- Ev.-luth. Kindertagesstätte Pastorenberg – Dransfeld
- Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Blasius – Hann. Münden
- Kita Grashüpfer – Rodenberg
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpersonen her.
FAQ: Häufige Fragen zu Teamkonflikten in der Kita
Ab wann braucht ein Teamkonflikt in der Kita externe Hilfe?
Externe Hilfe ist sinnvoll, wenn interne Gespräche und Supervisionen den Konflikt nicht gelöst haben, wenn die Kita-Leitung selbst Teil des Konflikts ist oder als parteiisch wahrgenommen wird, oder wenn sich der Konflikt bereits auf die pädagogische Arbeit auswirkt –etwa durch Beschwerden aus der Elternschaft, steigende Krankmeldungen oder Kündigungen von Fachkräften. Auch wenn sich feste
Lager gebildet haben – etwa zwischen „alten“ und „neuen“
Mitarbeitenden oder zwischen Gruppen – reichen interne Bordmittel in der Regel nicht mehr aus. Ein externer Mediator bringt die Neutralität mit, die intern nicht mehr hergestellt werden kann.
Was kosten ungelöste Teamkonflikte in der Kita?
Ungelöste Teamkonflikte in Kitas verursachen Kosten, die selten beziffert werden: Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass ein Teamkonflikt mindestens 10 Prozent der Arbeitszeit der Beteiligten bindet – durch Reibungsverluste, Vermeidungsverhalten, Krankmeldungen und den Rückzug aus der Zusammenarbeit. Hinzu kommt der Fachkräftemangel: Wenn eine Erzieherin wegen des Teamklimas kündigt, dauert es oft Monate, bis die Stelle neu besetzt ist – mit direkten Folgen für die Betreuungsqualität und die Belastung der verbleibenden Kolleginnen. Die Klärung eines Teamkonflikts in einer Kita erfolgt in der Regel
im Rahmen von 3 bis 4 Studientagen oder Teamtagen über mehrere Monate – ein Bruchteil dessen, was der ungelöste Konflikt jeden Monat kostet.
Wie läuft eine Teamkonfliktklärung in einer Kita ab?
Der Ablauf beginnt mit einem Vorgespräch mit der Kita-Leitung und gegebenenfalls mit der Fachberatung bzw. der Trägervertretung: Was soll konkret erreicht werden?
Nicht Ursachenforschung, sondern die Wiederherstellung eines funktionierenden Miteinanders. Dann folgt ein erster Studientag oder Teamtag mit dem gesamten Team, an dem ein konkreter Handlungsplan erarbeitet wird: Wie wollen die Mitarbeitenden in Zukunft miteinander umgehen und arbeiten? In den folgenden Monaten sichern weitere Studientage oder Teamtage die Umsetzung, vertiefen die Ergebnisse und bauen Vertrauen schrittweise wieder auf. Der Fokus liegt nicht auf der Vergangenheit, sondern auf der Frage, was jede einzelne Person bereit ist beizutragen.
Supervision hat in unserer Kita nichts gebracht – was jetzt?
Supervision und und die Klärung von Teamkonflikten sind zwei verschiedene Formate. Supervision reflektiert die pädagogische Arbeit und das eigene Erleben – sie ist wertvoll, aber bei einem eskalierten Teamkonflikt
reicht Reflexion allein nicht aus. Bei der Klärung von Teamkonflikten wird ein Schritt weiter gegangen: Die Beteiligten werdem strukturiert mit der Frage konfrontiert, wie sie konkret wieder miteinander arbeiten wollen, und von jeder einzelnen Person eine verbindliche Antwort gefordert.
Wenn Supervision den Konflikt nicht gelöst hat, ist das kein
Versagen der Supervision – es bedeutet, dass ein anderes Format gebraucht wird.
Wer kann bei einem Teamkonflikt in der Kita extern helfen?
Für die Klärung von Teamkonflikten in Kitas kommen verschiedene Wege in Frage: Viele Träger – ob kommunal, kirchlich oder frei – haben eigene Fachberatungen, die erste Anlaufstelle sein können. Wenn der Konflikt über deren Möglichkeiten hinausgeht, helfen externe Mediatoren mit Erfahrung in der Arbeit mit Kita-Teams. Entscheidend ist, dass die externe Person Erfahrung mit Gruppenkonflikten hat – nicht nur mit Einzelmediation – und die besonderen Rahmenbedingungen in Kitas kennt: kleine Teams, enge
Räume, hohe emotionale Belastung, Personalmangel und die Doppelbelastung aus pädagogischer Arbeit und Elternkommunikation. Anlaufstellen sind der Bundesverband Mediation (BM) oder spezialisierte Anbieter wie die Mediationskanzlei Göttingen, die ausschließlich auf die Klärung von Teamkonflikt spezialisiert ist.


















