Teamkonflikte klären in Kommunen und kommunalen Unternehmen
Sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in kommunalen Betrieben und in öffentlich-rechtlichen Körperschaften sind gut funktionierende Teams und Abteilungen der Schlüssel zu einer effizienten und erfolgreichen Organisation. Aus den Fugen geratene Konflikte zwischen Mitarbeitenden sowie innerhalb von Teams und Abteilungen beeinträchtigen nicht nur die Leistungsfähigkeit, sie führen zu einem Dominoeffekt:
- Ausufernde Mitarbeiter- und Teamkonflikte haben direkte Auswirkungen auf die Qualität der Dienstleistungen und damit auf die Zufriedenheit der Bürger und Kunden
- Aus dem Ruder geratene Teamkonflikte führen zu unzufriedenen Mitarbeitenden und zu Personalmangel
Herzlich willkommen bei der Mediationskanzlei Göttingen. Mit unserer jahrelangen Erfahrung stellen wir in Kommunen, Landkreisen, Städten, kommunalen Unternehmen und öffentlich-rechtlichen Körperschaften sicher, dass Ihre Mitarbeitenden in den Teams, Fach- und Sachgebieten wieder gut zusammenarbeiten. Zur Zufriedenheit der Mitabeitenden und zur Zufriedenheit der Bürger.
In 3 Schritten die Klärung von Mitarbeitenden- und Teamkonflikten angehen!
Warum Teamkonfliktklärung in Kommunen und Kommunalwirtschaft?
Egal ob im Rathaus, Bauhof, Kindergarten oder bei den Stadtwerken: Ein zerstrittenes Team, eine gespaltene Abteilung oder ein auseinanderfallender Fachbereich hinterlassen nicht nur unzufriedene Mitarbeitende, sondern wirken sich auch direkt auf die Qualität der Dienstleistungen aus.
Und genau hier setzen wir an: Wir sorgen dafür, dass die Mitarbeitenden wieder ordentlich miteinander arbeiten und die Kolleginnen und Kollegen es schaffen, gemeinsam wieder arbeitsfähig zu werden. Am Ende steht immer ein konkreter Handlungsplan und alle Mitarbeiter wissen, was ihre nächsten konkreten Handlungen und Schritte sind, um wieder gut miteinander zu arbeiten und zusammen als Team zu funktionieren.
Das machen wir konkret
Damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen können, haben wir nachfolgend einige Projekte aus unserer täglichen Praxis in Kommunen, kommunalen Unternehmen und öffentlich-rechtlichen Körperschaften zusammengefasst:
Mitarbeiterkonflikt in Kommune
Kunde: Kommune (Hessen)
Dauer: Mai 2024 bis Oktober 2024
Ausgangslage: Mitarbeiter haben nicht ausreichend miteinander kommuniziert. Absprachen wurden nicht eingehalten. Dadurch Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern und Beschwerden durch Nutzer bei Verwaltung und Politik.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit direktem Vorgesetzten: Was sind seine konkreten Erwartungen an die Mitarbeiter in den Workshops? Anschließend drei Mitarbeiterworkshops im Abstand von einigen Monaten. Auftaktworkshop zur Erarbeitung eines konkreten Handlungsplans durch Mitarbeiter. Im zweiten Termin einerseits erste Überprüfung und Überarbeitung des Handlungsplans und dabei andererseits Vertiefung und Verstetigung der Ergebnisse des ersten Termins. Sicherung des Transfers durch Follow-Up-Workshop.
Ergebnis: Mitarbeiter arbeiten wieder gerne miteinander! Sie tauschen sich im dienstlichen Kontext aus, treffen Absprachen und halten sie auch ein.
Seitdem keine Beschwerden mehr von Nutzern an Politik und Verwaltung.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu dem Ansprechpartner her.
Konflikt zwischen Abteilungen einer Kommune
Kunde: Kommune (Niedersachsen)
Dauer: Januar 2023 bis Dezember 2023
Ausgangslage: Zwischen einer Einrichtung der Kommune und dem zuständigen Geschäftsbereich gab es Unzufriedenheiten und Störungen in der Zusammenarbeit. Es kam immer wieder zu Beschwerden durch Bürger im Rathaus.
Vorgehen: Zunächst getrennte Workshops einerseits mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kommunalen Einrichtung und andererseits des zuständigen Geschäftsbereichs. Beim anschließenden gemeinsamen „Runden Tisch“ wurde Tacheles geredet und ein gemeinsamer Handlungsplan vereinbart, wie zukünftig miteinander kommuniziert und gearbeitet wird. Sicherung des Transfers durch abschließenden gemeinsamen Workshop einige Monate später.
Ergebnis: Zusammenarbeit zwischen Einrichtung und Geschäftsbereich funktioniert inzwischen gut. Konstruktive Abstimmung und Zusammenarbeit, wenn es Beschwerden von Bürgern gibt.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu dem Ansprechpartner her.
Konflikt zwischen Prokuristen
Kunde: Kommunales Unternehmen (Niedersachsen)
Dauer: November 2023 bis Februar 2024
Ausgangslage: Prokuristen eines kommunalen Betriebs akzeptieren sich nicht in ihren jeweiligen Rollen und Kompetenzen. Gegenüber den Mitarbeitenden treten sie nicht als Einheit auf.
Vorgehen: Persönliche Auftragsklärung mit Geschäftsführer zur Klärung seiner Erwartungen an die Mediation. Anschließend zwei Workshops im Abstand von einigen Monaten. Auftaktworkshop einerseits zur Klärung der Rollen und Kompetenzen der einzelnen Prokuristen und andererseits Klärung, wie sie zukünftig gegenüber den Mitarbeitenden als einheitliche Geschäftsleitung auftreten. Sicherung des Transfers durch Review- Termin.
Ergebnis: Rollen und Kompetenzen der Prokuristen klarer abgegrenzt. Geschäftsleitung tritt im Betrieb als Einheit auf.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu dem Ansprechpartner her.
Unsere Kunden sind die beste Empfehlung
Hier finden Sie eine Auswahl einiger Kommunen, öffentlich- rechtlicher Körperschaften und Betriebe, die uns bereits vertrauen:
- Stadt Kassel
- Stadt Arnstadt
- Stadt Wetter (Hessen)
- Stadt Hallenberg
- Gemeinde Hinte
- Landkreis Göttingen
- Landkreis Goslar
- HessenForst – Kassel
- Leineverband – Northeim
- Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH
- Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpersonen her.
FAQ: Häufige Fragen zu Teamkonflikten im öffentlichen Dienst
Warum eskalieren Teamkonflikte im öffentlichen Dienst oft stärker als in der Privatwirtschaft?
Im öffentlichen Dienst fehlt ein natürliches Regulativ: Mitarbeitende mit Beamtenstatus oder langjährigen Verträgen können nicht einfach versetzt oder gekündigt werden. Das bedeutet, dass Konfliktparteien oft jahrelang zusammenarbeiten müssen – ob sie wollen oder nicht. Gleichzeitig greifen Führungskräfte häufig spät ein, weil
Hierarchien, Verwaltungsvorschriften und politische Rücksichtnahmen den Handlungsspielraum einschränken. Was in einem Unternehmen durch eine Versetzung oder Trennung gelöst würde, schwelt im öffentlichen Dienst weiter – bis der Konflikt die gesamte Abteilung oder den ganzen Fachbereich erfasst.
Was kosten ungelöste Teamkonflikte in Kommunalverwaltungen?
Ungelöste Teamkonflikte in Kommunen verursachen erhebliche verdeckte Kosten: Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass ein Teamkonflikt mindestens 10 Prozent der Arbeitszeit der Beteiligten bindet – durch Dienst nach Vorschrift, Informationsblockaden, Krankmeldungen und das Umgehen von Kolleginnen und Kollegen. Bei einer Abteilung von 15 Mitarbeitenden entspricht das schnell den Personalkosten von ein bis zwei vollen Stellen pro Jahr. Hinzu kommt der Schaden nach außen: Wenn Bürgerbeschwerden zunehmen oder politische Gremien auf den Konflikt aufmerksam werden, entsteht ein Reputationsschaden, der sich nicht in Euro beziffern lässt.
Kann man einen Teamkonflikt im öffentlichen Dienst extern lösen lassen, auch wenn der Personalrat dagegen ist?
In der Praxis ist es eher umgekehrt: Personalräte gehören häufig zu den treibenden Kräften, wenn es darum geht, externe Unterstützung bei Teamkonflikten einzufordern. Sie erleben die Auswirkungen ungelöster Konflikte aus erster Hand – durch Beschwerden von Mitarbeitenden, steigende Krankmeldungen und Überlastungsanzeigen. Dass ein Personalrat eine externe Mediation aktiv blockiert, ist die Ausnahme, nicht die Regel. Falls es doch Vorbehalte gibt, liegt das meist an fehlender Information über das Verfahren oder an negativen Vorerfahrungen. Eine frühzeitige Einbindung des Personalrats – idealerweise bereits bei der Auftragsklärung – räumt solche Bedenken in der Regel aus und erhöht die Akzeptanz im gesamten Team.
Wie läuft eine Teamkonfliktklärung in einer Kommune ab?
Der Ablauf beginnt mit einem Vorgespräch mit der zuständigen Führungskraft oder der Personalentwicklung: Was soll konkret erreicht werden? Danach folgt ein Auftaktworkshop mit den Beteiligten, in dem ein konkreter Handlungsplan erarbeitet wird: Wie wollen die Mitarbeitenden in Zukunft miteinander arbeiten? Die Besonderheit in Kommunen: Der Handlungsplan muss innerhalb der bestehenden Verwaltungsstrukturen umsetzbar sein – also keine Fantasielösungen, sondern realistische Vereinbarungen, die im Verwaltungsalltag funktionieren. Weitere Workshops über mehrere Monate sichern die Umsetzung und den Vertrauensaufbau.
Wer kann bei Teamkonflikten im öffentlichen Dienst extern helfen?
Für die Klärung von Teamkonflikten im öffentlichen Dienst kommen verschiedene externe Fachleute in Frage: Mediatoren mit Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung, Organisationsentwickler oder spezialisierte Konfliktberater. Entscheidend ist, dass die Person die besonderen Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes kennt:
Personalvertretungsrecht, Beamtenrecht, politische Strukturen und die Tatsache, dass eine Trennung von Konfliktparteien oft keine Option ist. Manche Kommunen greifen auf ihre kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) zurück oder beauftragen über den Kommunalen Arbeitgeberverband externe Unterstützung. Spezialisierte Anbieter wie die Mediationskanzlei Göttingen arbeiten ausschließlich mit Teamkonflikten und kennen die Besonderheiten des öffentlichen Dienstes aus der Praxis.















