Teamkonflikte lösen in Kliniken und Krankenhäusern
Konflikte in Kliniken und Krankenhäusern – ob zwischen ärztlichem Dienst und Pflege, zwischen Chefärzten, Verwaltung oder mit der Geschäftsführung – sind mein Spezialgebiet. Ich bin Matthias Wilhelm, Mediator und Rechtsanwalt, und führe die Mediationskanzlei Göttingen. Aus mehr als 1.000 begleiteten Klärungen kenne ich ein Muster: In drei bis vier strukturierten Terminen finden die Beteiligten eine Lösung, sofern sie bereit sind, daran mitzuarbeiten.
In Kliniken und Krankenhäusern muss Zusammenarbeit funktionieren. Jeden Tag, mit hoher Verantwortung, Zeitdruck und hoher emotionaler Last und Zeitdruck.
Wenn dann ein Teamkonflikt eskaliert, bleibt das nicht folgenlos. Der Ton wird rau. Absprachen greifen nicht mehr. Ärztlicher Dienst und Pflege arbeiten gegeneinander statt miteinander. Führung wird durch die Konflikte gebunden und kann nicht mehr ihre eigentlichen Aufgaben ausfüllen. Beschwerden nehmen zu. Fehler werden wahrscheinlicher. Und die eigentliche Arbeit – die Versorgung von Patientinnen und Patienten – leidet.
Sie wissen: So kann es nicht weitergehen.
Ich freue mich, dass Sie auf der Seite der Mediationskanzlei Göttingen sind. Mein Arbeitsschwerpunkt: die Klärung von Mitarbeitenden- und Teamkonflikten. In Kliniken und Krankenhäusern, zwischen ärztlichem Dienst und Pflege, zwischen Chefärzten, in Leitungsteams oder mit der Verwaltung bzw. Geschäftsführung.
Mit Erfahrung aus mehr als 1.000 Klärungsprozessen und einem klar strukturierten Vorgehen sorge ich dafür, dass zerstrittene Teams, Abteilungen und Führungsebenen wieder ordentlich miteinander arbeiten, ihre Aufgaben erfüllen und die gemeinsamen Ziele erreichen.
In 3 Schritten die Klärung von Mitarbeitenden- und Teamkonflikten angehen!
Unsere Konfliktklärung in Kliniken bietet Ihnen
- Fokus auf Teamkonflikte in Kliniken und Krankenhäusern: Ich biete maßgeschneiderte Lösungen, die auf die besonderen Dynamiken in Kliniken abgestimmt sind – Hierarchien, Berufsgruppen, Schichtsysteme, hoher Druck.
- Substanz aus 1.000 Fällen: Sie profitieren von meiner Erfahrung in der Klärung von über 1.000 Konflikten.
- Bundesweite Verfügbarkeit: Von Göttingen aus bin ich an Standorten im gesamten Bundesgebiet im Einsatz – überall dort, wo Kliniken und Krankenhäuser Unterstützung in Konfliktsituationen benötigen.
- Klare Ergebnisorientierung: Es geht nicht um Schuldzuweisungen oder die Aufarbeitung jedes Vorfalls. Es geht um die Bedingungen, unter denen Versorgung und Zusammenarbeit ab heute wieder zuverlässig laufen.
Warum Teamkonflikte im Krankenhaus eigene Dynamiken haben
In Kliniken treffen unterschiedliche Berufsgruppen aufeinander – ärztlicher Dienst, Pflege, Verwaltung, Geschäftsführung, Funktionsdienste. Dazu kommen Hierarchien zwischen und innerhalb dieser Gruppen, Schichtsysteme, knappe Zeit und hoher emotionaler Druck.
Auf Stationen oder in Abteilungen, in denen Spannungen über Monate gewachsen sind, lässt sich der Konflikt mit internen Bordmitteln meist nicht mehr beseitigen. Solche Konflikte im Krankenhaus haben eine Geschichte. Oft geprägt von vermeidender Kommunikation oder konfrontativer Auseinandersetzung, Lagerbildung und einer Stimmung, die alle spüren, aber niemand mehr ansprechen kann. Gespräche führen – sich aussprechen – hilft dann nicht mehr weiter.
Entscheidend ist etwas anderes: Die Beteiligten müssen wieder arbeitsfähig werden.
Darum richte ich den Blick auf die Zukunft. Nicht auf Schuld. Nicht auf Recht haben. Sondern auf die Frage:
Welche Bedingungen müssen ab jetzt gelten, damit Versorgung und Zusammenarbeit wieder zuverlässig laufen?
So arbeite ich
Mein Vorgehen ist auf den Klinikalltag zugeschnitten: kompakt, ergebnisorientiert und mit so wenig Aufwand wie möglich. Lange Aufarbeitungsschleifen vergangener Ereignisse haben in einem Stationsbetrieb mit Schichtwechseln und Diensteinteilungen keinen Platz – und sie verändern selten etwas.
Was sich verändern lässt, ist die Verständigung darüber, wie die Beteiligten ab jetzt miteinander arbeiten wollen. Berufsgruppen-Logiken, fachliche Standards und betriebliche Notwendigkeiten müssen dafür nicht angeglichen werden. Sie müssen so geordnet sein, dass Übergaben funktionieren, Entscheidungen tragen und der Konflikt nicht mehr im Tagesgeschäft mitläuft.
Am Ende der Klärung steht keine Aussöhnung, sondern ein klares Arbeitsmodell: Wer trifft welche Entscheidungen mit wem? Wie laufen Übergaben? Welche Absprachen sind verbindlich? Und an welchen Beobachtungen lässt sich nach einigen Monaten ablesen, dass das Modell trägt?
Das mache ich konkret
Damit Sie sich ein Bild von meiner Arbeit machen können, finden Sie nachfolgend einige Projekte aus meiner Praxis in Kliniken und Krankenhäusern:
Mehrparteienmediation mit 6 Beteiligten im ärztlich-pflegerischen Konfliktfeld
Kunde: Krankenhaus (NRW)
Dauer: Mai 2022 bis November 2022
Ausgangslage: Sechs Beteiligte aus unterschiedlichen Berufsrollen. Unterschiedliche Sichtweisen. Die Lage war festgefahren. Umgang miteinander funktioniert nicht.
Vorgehen: Bereits bei erstem Workshop wurde sichtbar, was die Zusammenarbeit und den ordentlichen Umgang miteinander blockiert. Entscheidend war nicht die komplette Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern die Verständigung darauf, was jede/r Beteiligte künftig konkret beiträgt, damit Übergaben, Absprachen und der Umgang miteinander wieder funktionieren. In der Folge zwei weitere Workshops im Abstand von einigen Monaten zur Verstetigung und Sicherstellung der Umsetzung.
Ergebnis: Die Beteiligten haben sich auf einen konkreten Handlungsplan verständigt. Übergaben und Absprachen laufen wieder zuverlässig.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechperson her.
Konflikt zwischen zwei Chefärzten
Kunde: Krankenhaus (Niedersachsen)
Dauer: Februar 2024 bis September 2024
Ausgangslage: Zwei starke Persönlichkeiten. Zwei Bereiche. Viel Reibung. Der Konflikt band Energie, wirkte in die Teams hinein und erschwerte Entscheidungen.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit Geschäftsführer: Was sind seine konkreten Erwartungen an die Teamkonfliktklärung? Anschließend getrennte Vorgespräche, jeweils als Videocall. In der Folge 4 Mediationsgespräche im Abstand von einigen Monaten. Dabei ging es nicht darum, wer recht hat. Es ging darum, wie beide ihre Unterschiede so handhaben, dass Führung wieder möglich wird und der Konflikt nicht weiter in die Organisation ausstrahlt und hineinfrisst.
Ergebnis: Beide haben eine tragfähige Arbeitsbasis vereinbart. Der Konflikt wirkt nicht mehr in die Teams hinein.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu dem Ansprechpartner her.
Auseinandersetzung zwischen Chefarzt und Geschäftsführer
Kunde: Krankenhaus (Hessen)
Dauer: Oktober 2023 bis April 2024
Ausgangslage: Ärztliche Notwendigkeiten und betriebswirtschaftliche Anforderungen trafen hart aufeinander. Die Eskalation war bereits fortgeschritten.
Vorgehen: Auftragsklärung mit Aufsichtsrat per Videokonferenz. Bei insgesamt 3 Terminen wurden in einem strukturierten Rahmen wurden die Spannungen nicht nur benannt, sondern auch eine tragfähige Arbeitsbasis erarbeitet, auf der Entscheidungen wieder getroffen und gemeinsam vertreten werden können.
Ergebnis: Beide Seiten haben sich auf klare Spielregeln für die Zusammenarbeit geeinigt. Entscheidungsprozesse funktionieren wieder.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpartnern her.
Meine Kunden sind die beste Empfehlung
Hier finden Sie eine Auswahl einiger Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen aus der Gesundheitsbranche, die mir bereits vertrauen:
- Dr. Becker Klinikgruppe – Köln
- Elisabeth-Krankenhaus – Kassel
- tip – Team für Intensivpflege GmbH – Bad Arolsen
- Mobile Alten- und Krankenpflege HDM – Bad Arolsen
- Pflegedienst Weingarten GmbH – Rennerod
- Fokus Radiologie – Heilbad Heiligenstadt und Göttingen
- Praxis Hartmann – Osterode
- Zahntechnik Northeim
- Deutsches Rotes Kreuz:
- DRK-Landesverband Brandenburg – Potsdam
- DRK-Landesverband Oldenburg
- DRK-Kreisverband Osterode am Harz
- Paritätische Akademie Thüringen – Nesse-Apfelstädt
- Paritätisches Kompetenzzentrum für soziale Innovation gGmbH Sachsen – Dresden
- AWO Psychiatrie Akademie gGmbH – Königslutter
- AWO AJS gGmbH – Erfurt
- Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben GmbH – Weingarten
- Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH – Berlin
- Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V. – Magdeburg
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpersonen her.
FAQ: Häufige Fragen zu Teamkonflikten in Kliniken und Krankenhäusern
Ab wann braucht ein Teamkonflikt im Krankenhaus externe Hilfe?
Externe Hilfe ist sinnvoll, wenn interne Gespräche den Konflikt nicht gelöst haben, wenn Führungskräfte selbst Teil des Konflikts sind, oder wenn sich der Konflikt bereits in steigenden Krankmeldungen, Kündigungen oder Beschwerden zeigt. Auch wenn sich feste Lager gebildet haben – etwa zwischen ärztlichem Dienst und Pflege oder zwischen verschiedenen Hierarchieebenen – reichen interne Bordmittel in der Regel nicht mehr aus. Eine externe Teamkonfliktklärung bringt die Neutralität und Struktur mit, die intern nicht mehr hergestellt werden kann.
Was kosten ungelöste Teamkonflikte in Kliniken?
Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass ein Teamkonflikt mindestens 10 Prozent der Arbeitszeit der Beteiligten bindet. Bei einer Abteilung mit 15 Beteiligten entspricht das schnell den Arbeitgeberkosten von ein bis zwei vollen Stellen pro Jahr. Hinzu kommen Fluktuationskosten von 15.000 bis 45.000 Euro pro ungeplanter Kündigung – in Kliniken angesichts des Fachkräftemangels besonders schmerzhaft.
Wie läuft eine Teamkonfliktklärung in einer Klinik ab?
Der Ablauf folgt drei Schritten: Zunächst wird in einem Vorgespräch mit der Leitung geklärt, was konkret erreicht werden soll – nicht Ursachenforschung, sondern Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Dann folgt ein Auftaktworkshop mit den Beteiligten, in dem ein konkreter Handlungsplan erarbeitet wird: Wie wollen die Beteiligten in Zukunft miteinander arbeiten? Follow-up-Workshops in einem Zeitraum von rund 6 Monaten sichern die Umsetzung und vertiefen die Ergebnisse. Der Fokus liegt nicht auf der Vergangenheit, sondern auf der Frage, was jede einzelne Person bereit ist beizutragen.
Funktioniert Teamkonfliktklärung auch bei Konflikten zwischen Chefärzten oder mit der Geschäftsführung?
Ja. Teamkonfliktklärung ist nicht auf große Teams beschränkt. Auch Konflikte zwischen zwei Chefärzten, zwischen Chefarzt und Geschäftsführung oder in Leitungsteams lassen sich mit einem strukturierten Vorgehen klären. Entscheidend ist, dass beide Seiten bereit sind, an einer tragfähigen Arbeitsbasis zu arbeiten. Die Klärung schafft einen neutralen Rahmen, in dem Spannungen benannt und konkrete Vereinbarungen getroffen werden können.
Wer kann bei einem Teamkonflikt im Krankenhaus extern helfen?
Für die Klärung von Teamkonflikten in Kliniken kommen verschiedene externe Fachleute in Frage: Mediatoren mit Erfahrung im Krankenhausumfeld, Organisationsentwickler oder spezialisierte Konfliktberater. Entscheidend ist, dass die Person Erfahrung mit Teamkonflikten hat – nicht nur mit Einzelmediation – und die besonderen Rahmenbedingungen in Kliniken kennt: Hierarchien zwischen Berufsgruppen, Schichtsysteme, hoher Druck, medizinische und betriebliche Logik. Anlaufstellen sind der Bundesverband Mediation (BM), die BMWA, oder spezialisierte Anbieter wie die Mediationskanzlei Göttingen, die ausschließlich auf Teamkonfliktklärung spezialisiert ist.

















