Vereinsmediation: Konflikte lösen in Vereinen
In Vereinen arbeiten Menschen zusammen, weil sie eine gemeinsame Idee begeistert. Und genau das führt oft zu Konflikten. Alle ziehen für den guten Zweck an einem Strang – und trotzdem kracht’s plötzlich. In Sportvereinen, der Freiwilliger Feuerwehr, Hilfsorganisationen und oder dem Bevölkerungsschutz. In der Wohlfahrt und Sozialwirtschaft oder im Umwelt- und Naturschutz. Warum?
Oft ist es festgefahrene Kommunikation oder Missverständnisse über Aufgaben. Unklare Erwartungen. Wer entscheidet was? Wer ist zuständig? Ehrenamtliche, die sich nicht ernst genommen fühlen – Hauptamtliche, die das Gefühl haben, ausgebremst zu werden? Und manchmal einfach, weil Ehrenamtliche abends für den Verein tätig sind. Und Hauptamtliche halt zu den „ganz normalen“ Bürozeiten. Das Ergebnis: Konflikte. Stillstand. Frust.
Herzlich willkommen bei der Mediationskanzlei Göttingen. Wir sind spezialisiert auf die Klärung von Konflikten in Vereinen. Wir machen Vereine wieder arbeitsfähig bei Konflikten zwischen
- Hauptamt ↔ Ehrenamt um Zuständigkeiten, Entscheidungswege, Tempo und Qualität
- Vorstand ↔ Mitglieder über Erwartungen, Mandate, Umgang mit Kritik und Kommunikation nach innen/außen
- Konflikte im Vorstand um Rollen, Loyalitäten, Machtfragen, Doppelhüte
- Konflikte in Teams und Abteilungen über Kommunikation untereinander, Schnittstellen, Spielregeln, Informationsfluss, Dienst- und Einsatzplanung
- Funktionsträger ↔ Gruppen: Übungsleitungen/Trainer:innen mit Gruppen, Teamleitungen mit Mitarbeitenden
In 3 Schritten die Klärung von Mitarbeitenden- und Teamkonflikten angehen!
Warum Teamkonfliktklärung und Mediation in Vereinen?
Vereine haben ganz eigene Strukturen, die zu Konflikten, Streit und Auseinandersetzungen führen können. Vereine sind oft geprägt von einer gemeinsamen „Idee“, der sich alle Beteiligte verbunden fühlen. Gleichwohl – oder gerade deshalb – kommt es in Vereinen immer wieder zu Konflikten zwischen Hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitgliedern, zwischen oder innerhalb von einzelnen Abteilungen, Gruppen und Teams, zwischen Mitgliedern und Vorstand, innerhalb des Vorstandes, zwischen Funktionsträgern wie Teamleitern, Übungsleitern und Mitgliedern. Die Konflikte entfachen sich in Vereinen, sozialen Einrichtungen und Institutionen oft an Kompetenzen, Aufgabenverteilungen, unterschiedlichen Erwartungen von Mitgliedern, Funktionsträgern und Mitarbeitenden. Und manchmal ist es „einfach“ schlechte Kommunikation.
Gerade weil ein Verein vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder „lebt“, können eskalierende Konflikte zum Rückzug der Ehrenamtlichen bis hin zum Austritt führen, die nicht mehr bereit sind, ihre Zeit und Energie zu investieren. Ohne Klärung der Konflikte stellt das die Existenz des Vereins und die Verwirklichung der gemeinsamen „Idee“ in Frage. Und genau da unterstützen wir Sie und Ihren Verein!
Sprechen Sie uns gerne an. Vereinbaren Sie doch einfach ein VORGESPRÄCH. Sie erreichen die Mediationskanzlei Göttingen Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 19.00 Uhr auch telefonisch unter 0551-50535738, oder per Email info@mediationskanzlei-goettingen.de.
Das machen wir konkret
Damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen können, haben wir nachfolgend einige Projekte aus unserer täglichen Praxis in unterschiedlichen Vereinen und Einrichtungen zusammengefasst:
Kunde: Überregional tätiger Verein (bundesweit)
Dauer: September 2021 bis Februar 2022
Ausgangslage: Zwischen den ehrenamtlichen Vorständinnen und Vorständen sowie der hauptamtlichen Geschäftsführung gibt es unterschiedliche Vorstellungen von „guter“ Kommunikation. Es werden unterschiedliche Kommunikationsstile gepflegt. Das führt immer wieder zu Auseinandersetzungen und Konflikten.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit Geschäftsführung. Anschließend drei virtuelle Videocalls mit Vorstandschaft und Geschäftsführung im Abstand von einigen Monaten. Auftaktcall mit Erarbeitung eines konkreten Handlungsplans zur zukünftigen Kommunikation miteinander. Im zweiten Call einerseits erste Überprüfung und Überarbeitung des Handlungsplans und dabei andererseits Vertiefung und Verstetigung der Ergebnisse des ersten Calls. Sicherung des Transfers durch Follow-Up.
Ergebnis: Die Unterschiedlichkeit in der Gesprächsführung führt nicht mehr zu Konflikten und Auseinandersetzungen. Kommunikation fuktioniert angemessen.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpartnerinnen her.
Kunde: Trägerverein (Brandenburg)
Dauer: Oktober 2023 bis April 2024
Ausgangslage: Der Verein ist Träger einer Freien Schule. Im Kollegium besteht Uneinigkeit, wie die Lehrerinnen und Lehrer miteinander umgehen wollen. Wie sie es schaffen, nach außen als ein Team aufzutreten und Regeln um- und durchsetzen. Das hat zu erheblichen Unzufriedenheiten, „Dienst nach Vorschrift“ und mehreren Kündigungen geführt.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit dem Vorsitzenden: Was sind seine konkreten Erwartungen an das Kollegium in der Mediation? Anschließend insgesamt 3 Mediationssitzungen im Abstand von etwa einem halben Jahr. Bei der ersten Mediationssitzung Erarbeitung eines konkreten Handlungsplans durch Lehreinnen und Lehrer (Umgang miteinander und einheitliche Durchsetzung von Regeln gegenüber Schülerschaft). In der zweiten Mediationssitzung einerseits erste Überprüfung und Überarbeitung des Handlungsplans und dabei andererseits Vertiefung und Verstetigung der Ergebnisse der ersten Sitzung durch eine gezielte Selbstreflektion. Sicherung des Transfers durch abschließenden dritten Mediationstermin.
Ergebnis: Der Umgang untereinander stimmt wieder. Das Kollegium tritt nach außen als ein Team auf und hat eine abgestimmte Linie beim Durchsetzen von Regeln. Die Lehrerinnen und Lehrer kommen überwiegend wieder gerne zur Arbeit und gehen auch mal eine „Extrameile“.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu dem Ansprechpartner her.
Kunde: Kreisverband der Freien Wohlhfahrtspflege (Sachsen-Anhalt)
Dauer: Mai 2023 bis Januar 2024
Ausgangslage: Die erforderliche Zusammenarbeit von zwei hauptamtlichen Mitarbeitern der Geschäftsstelle eines Kreisverbands funktioniert nicht. Die Arbeitsweisen sind sehr unterschiedlich („Fokusblock“ ↔ gegenseitige Unterstützung: Arbeitszeiten, Zeitmanagement, Arbeitsorganisation). Das führte zunächst „nur“ zu Spannungen bei Übergaben und gegenseitigen Vertretungen. Inzwischen ist die Zusammenarbeit insgesamt zerrüttet.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit der Geschäftsführerin: Was sind ihre konkreten Erwartungen an die KollegInnen in der Mediation? Anschließend insgesamt 3 Mediationssitzungen im Abstand von rund 8 Monaten. Bei der ersten Mediationssitzung Erarbeitung eines konkreten Handlungsplans durch die KollegInnen (Umgang miteinander, Strukturen, zeitliche Abläufe). In der zweiten Mediationssitzung einerseits erste Überprüfung und Überarbeitung des Handlungsplans und dabei andererseits Vertiefung und Verstetigung der Ergebnisse der ersten Sitzung durch eine gezielte Selbstreflektion. Sicherung des Transfers durch abschließenden dritten Mediationstermin.
Ergebnis: Der Umgang untereinander funktioniert wieder, sowohl im Arbeitsalltag als auch bei Übergaben und Vertretungen. Strukturen und Abläufe wurden den weiterhin vorhandenen unterschiedlichen Arbeitsweisen angepasst.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechpartnerin her.
Unsere Kunden sind die beste Empfehlung
Hier finden Sie eine Auswahl einiger Vereine und e.V., die uns bereits vertrauen:
- DRK-Landesverband Brandenburg e.V. – Potsdam
- DRK-Landesverband Oldenburg e.V.
- DRK-Kreisverband Osterode-Goslar e.V. – Osterode am Harz e.V.
- BVHK e.V – Aachen
- Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V. – Magdeburg
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpersonen her.











