Wenn´s trotz Teamsupervision weiter kracht
Ihre Mitarbeitenden sind überlastet, emotional angespannt und frustriert – der Teamzusammenhalt leidet und die Arbeit fühlt sich schwer an. Der Ton zwischen den Kolleginnen und Kollegen und mit Patienten und Angehörigen wird rauher, Stations- und Pflegedienstleitungen geraten an ihre Grenzen. Beschwerden und Krankmeldungen nehmen zu und auch die letzte Team- Supervision hat mal wieder nichts geändert.
Sie wissen: So kann es nicht weitergehen.
Herzlich willkommen bei der Mediationskanzlei Göttingen. Wir sind spezialisiert auf die Klärung von Konflikten in Pflegeteams – ob in Krankenhäusern, stationären oder ambulanten Einrichtungen, in der Intensivpflege oder in Arztpraxen.
Unsere langjährige Erfahrung und maßgeschneiderte Methoden sorgen dafür, dass Ihre zerstrittene Mitarbeitenden, Teams, Schichten und Dienste wieder ordentlich miteinander arbeiten, ihre Aufgaben erfüllen und die gemeinsamen Ziele erreichen.
In 3 Schritten die Klärung von Mitarbeitenden- und Teamkonflikten angehen!
Unsere Konfliktklärung in der Pflege bietet Ihnen
- Fokus auf Teamkonflikte in der Pflege: Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, die auf die einzigartigen Herausforderungen in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen abgestimmt sind.
- Langjährige Erfahrung: Profitieren Sie von unserer Erfahrung in der Klärung von über 1.000 Konflikten.
- Bundesweite Präsenz: Von Göttingen aus sind wir deutschlandweit im Einsatz – überall dort, wo Teams und Mitarbeitende Unterstützung in Konfliktsituationen benötigen.
- Kollaborative Lösungsansätze mit Verantwortung: Unsere Mediationsmethoden fördern den konstruktiven Austausch und die Bereitschaft der Mitarbeitenden, aktiv zur Konfliktklärung beizutragen.
Das machen wir konkret
Damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen können, haben wir nachfolgend einige Projekte aus unserer täglichen Praxis in der Pflege und im Gesundheitswesen zusammengefasst:
Kunde: Pflegeeinrichtung (Hessen)
Dauer: September 2021 bis November 2021
Ausgangslage: Mitarbeitende unterstützen einander nicht. Beschwerden von Bewohnern und Angehörigen über Umgang der Mitarbeitenden miteinander.
Vorgehen: Telefonische Auftragsklärung mit direkter Vorgesetzten: Was sind ihre konkreten Erwartungen an die Mitarbeitenden in der Teamkonfliktklärung? Anschließend zwei Mitarbeitendenworkshops im Abstand von einigen Wochen. Bei Auftaktworkshop Erarbeitung eines konkreten Handlungsplans: Wie wollen die Mitarbeitenden in Zukunft miteinander umgehen. Sicherung des Transfers durch Follow-Up-Workshop.
Ergebnis: Umgang der Mitarbeitenden funktioniert wieder. Keine Beschwerden mehr von Bewohnern und Angehörigen über Umgang der Mitarbeitenden miteinander.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechpartnerin her.
Kunde: Pflegeeinrichtung (bundesländerübergreifend)
Dauer: März 2021 bis November 2021
Ausgangslage: Pflegeeinrichtung mit Wohngemeinschaften an mehreren Standorten will Mitarbeitende stärken, deren Kommunikation verbessern und kongruente Konflikt- und Fehlerkultur etablieren.
Vorgehen: Auftaktveranstaltung mit Geschäftsführung und PDL sowie Stellvertretungen der verschiedenen Standorte. Dabei praktische und anschauliche Vorstellung des geplanten Vorgehens an den Standorten. Anschließend jeweils zwei Mitarbeitendenworkshops pro Wohngemeinschaft mit Entwicklung von individuellen Handlungsplänen (Kommunikation sowie Konflikt- und Fehlerkultur). Sicherstellung der Umsetzung durch Review-Termine. An einem Standort zusätzlich ein weiteres, moderiertes Gespräch von Mitarbeitenden und Leitung.
Ergebnis: Kommunikation unter den Mitarbeitenden verbessert, kongruente, gleichwohl standortindividuelle Konflikt- und Fehlerkultur entwickelt.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechpartnerin her.
Kunde: Krankenhaus (Niedersachsen)
Dauer: September 2024 bis November 2024
Ausgangslage: Die Bereichsleitungen und Stationsleitungen sind immer wieder mit Streit und Auseinandersetzungen unter den Mitarbeitenden konfrontiert. Sie sollen ein Handwerkszeug an die Hand bekommen, wie sie bestehende Teamkonflikte klären können.
Vorgehen: In dem ganztägigen Präsenzseminar haben die Teilnehmenden gelernt, wie sie die Klärung eines Teamkonflikts konsequent angehen und in kurzer Zeit aus einem zerstrittenen, dysfunktionalen Team wieder eine arbeitsfähige Einheit machen. Anschließende Begleitung bei der Umsetzung telefonisch und per Videokonferenz.
Ergebnis: Teilnehmende kennen eine Methode, mit der sie in kurzer Zeit einen Teamkonflikt klären können. Einige Teilnehmerinnen haben Gelerntes umgesetzt und Teamkonflikte selbst geklärt!
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechpartnerin her.
Unsere Kunden sind die beste Empfehlung
Hier finden Sie eine Auswahl einiger Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen aus der Gesundheitsbranche, die uns bereits vertrauen:
- Dr. Becker Klinikgruppe – Köln
- Elisabeth-Krankenhaus – Kassel
- tip – Team für Intensivpflege GmbH – Bad Arolsen
- Mobile Alten- und Krankenpflege HDM – Bad Arolsen
- Pflegedienst Weingarten GmbH – Rennerod
- Fokus Radiologie – Heilbad Heiligenstadt und Göttingen
- Praxis Hartmann – Osterode
- Zahntechnik Northeim
- Deutsches Rotes Kreuz:
- DRK-Landesverband Brandenburg – Potsdam
- DRK-Landesverband Oldenburg
- DRK-Kreisverband Osterode am Harz
- Paritätische Akademie Thüringen – Nesse-Apfelstädt
- Paritätisches Kompetenzzentrum für soziale Innovation gGmbH Sachsen – Dresden
- AWO Psychiatrie Akademie gGmbH – Königslutter
- AWO AJS gGmbH – Erfurt
- Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben GmbH – Weingarten
- Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH – Berlin
- Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V. – Magdeburg
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpersonen her.
FAQ: Häufige Fragen zu Teamkonflikten in der Pflege
Ab wann braucht ein Teamkonflikt in der Pflege externe Hilfe?
Externe Hilfe ist sinnvoll, wenn interne Gespräche und Supervisionen den Konflikt nicht gelöst haben, wenn die Stations- oder Pflegedienstleitung selbst Teil des Konflikts ist, oder wenn sich der Konflikt bereits in steigenden Krankmeldungen, Kündigungen oder Beschwerden von Bewohnern und Angehörigen zeigt. Auch wenn sich feste
Lager gebildet haben – etwa zwischen Schichten oder Berufsgruppen – reichen interne Bordmittel in der Regel nicht mehr aus. Eine externe Teamkonfliktklärung bringt die Neutralität und Struktur mit, die intern nicht mehr hergestellt werden kann.
Was kosten ungelöste Teamkonflikte in der Pflege?
Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass ein Teamkonflikt mindestens 10 Prozent der Arbeitszeit der Beteiligten bindet. Bei einem Pflegeteam von 15 Mitarbeitenden entspricht das schnell den Arbeitgeberkosten von ein bis zwei vollen Stellen pro Jahr. Hinzu kommen Fluktuationskosten von 15.000 bis 45.000 Euro pro ungeplanter Kündigung.
Wie läuft eine Teamkonfliktklärung in der Pflege ab?
Der Ablauf folgt drei Schritten: Zunächst wird in einem Vorgespräch mit der Leitung oder Pflegedienstleitung geklärt, was konkret erreicht werden soll – nicht Ursachenforschung, sondern Wiederherstellung der
Arbeitsfähigkeit. Dann folgt ein Auftaktworkshop mit dem gesamten Team, in dem ein konkreter Handlungsplan erarbeitet wird: Wie wollen die Mitarbeitenden in Zukunft miteinander arbeiten? 3 -4 Follow-up-Workshops
in einem Zeitraum von rund 6 Monaten sichern die Umsetzung, bauen verloren gegangenes Vertrauen langsam wieder auf und vertiefen die Ergebnisse. Der Fokus liegt nicht auf der Vergangenheit, sondern auf der Frage, was jede einzelne Person bereit ist beizutragen.
Supervision hat nichts gebracht – was jetzt?
Supervision und Mediation sind zwei verschiedene Dinge. Supervision reflektiert die Arbeit und das eigene Erleben – sie ist wertvoll, aber bei einem eskalierten Teamkonflikt in der Pflege reicht Reflexion allein nicht aus. Eine Mediation, die Teamkonflikte klärt, geht einen Schritt weiter: Sie konfrontiert die Beteiligten strukturiert mit
der Frage, wie sie konkret wieder miteinander arbeiten wollen, und fordert von jedem Einzelnen eine verbindliche Antwort. Wenn Supervision den Konflikt nicht gelöst hat, ist das kein Versagen – es bedeutet, dass ein anderes Format gebraucht wird.
Wer kann bei einem Teamkonflikt in der Pflege extern helfen?
Für die Klärung von Teamkonflikten in der Pflege kommen verschiedene externe Fachleute in Frage: Mediatoren mit Erfahrung im Gesundheitswesen, Organisationsentwickler oder spezialisierte Konfliktberater. Entscheidend ist, dass die Person Erfahrung mit Teamkonflikten hat – nicht nur mit Einzelmediation – und die besonderen Rahmenbedingungen in der Pflege kennt: Schichtarbeit, emotionale Belastung, Hierarchien zwischen Berufsgruppen. Anlaufstellen sind der Bundesverband Mediation (BM), die BMWA, oder spezialisierte Anbieter wie die Mediationskanzlei Göttingen,
die ausschließlich auf Teamkonfliktklärung spezialisiert ist.
















