Konflikte zwischen Teams und Gruppen lösen
Konflikte zwischen Teams, Abteilungen und Gruppen sind kein „Betriebsunfall“, sondern ein Signal: Ziele sind unklar, Zuständigkeiten reiben, Erwartungen kollidieren. Solche Spannungen lähmen Abläufe, treiben die Kosten und ziehen Energie aus dem Tagesgeschäft.
Unser Auftrag ist dann: Wir bringen zerstrittene Bereiche wieder in die Arbeitsfähigkeit – mit einem kompakten, strukturierten Prozess, der die Unterschiedlichkeiten sichtbar macht und sie in verbindliche Beiträge für das gemeinsame Ziel übersetzt. Nicht die Vergangenheit steht im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was brauchen die Mitarbeitenden und Teams, damit die Arbeit wieder gelingt?
Herzlich Willkommen bei der Mediationskanzlei Göttingen. Wir unterstützen Führungskräfte mit Bereichs- oder Personalverantwortung, HR/PE, Betriebs- und Personalräte sowie Geschäftsführungen, die spüren: „So geht es nicht weiter – und wir brauchen zügig belastbare Veränderungen.“ Ob zwei Abteilungen an einer Schnittstelle ringen, Projektgruppen gegeneinander arbeiten oder mehrere Standorte aneinander vorbeireden: Wir schaffen einen Rahmen, in dem Klarheit, Tempo und Verbindlichkeit zusammenkommen.
In 3 Schritten die Klärung Konflikten zwischen Teams und Abteilungen angehen!
Unser Ansatz: Teaminteresse vor Einzelbedürfnis
Wir arbeiten mit einem klaren Grundsatz: Teaminteresse vor Einzelbedürfnis. Das heißt nicht, dass persönliche Anliegen egal sind – aber Entscheidungen richten sich danach, was dem Auftrag und den Zielen des Teams dient. Unterschiedliche Sichtweisen werden transparent gemacht, ohne sie zu bewerten. Jede beteiligte Person benennt anschließend konkrete Beiträge: Was nehme ich ab sofort in die Hand, damit die Zusammenarbeit funktioniert? So entsteht ein realistischer Handlungsplan statt endloser Debatten.
Typische Anlässe für unsere Beauftragung sind Reibereien an Schnittstellen, unklare Zuständigkeiten, „Wir gegen die da drüben“-Denken, Eskalationsmails, stockende Projekte, hohe Fehlzeiten oder Beschwerden von Kundinnen und Kunden. Kurz: Der Ton ist rau, die Übergaben haken, Ergebnisse wackeln. Genau dort setzen wir an.
Das machen wir konkret
Damit Sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen können, haben wir nachfolgend einige Projekte aus unserer täglichen Praxis zusammengefasst:
Kunde: Kommune (Niedersachsen)
Dauer: Januar 2023 bis Dezember 2023
Ausgangslage: Zwischen einer Einrichtung der Kommune und dem zuständigen Geschäftsbereich gab es Unzufriedenheiten und Störungen in der Zusammenarbeit. Es kam immer wieder zu Beschwerden durch Bürger im Rathaus.
Vorgehen: Zunächst getrennte Workshops einerseits mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kommunalen Einrichtung und andererseits des zuständigen Geschäftsbereichs. Beim anschließenden gemeinsamen „Runden Tisch“ wurde Tacheles geredet und ein gemeinsamer Handlungsplan vereinbart, wie zukünftig miteinander kommuniziert und gearbeitet wird. Sicherung des Transfers durch abschließenden gemeinsamen Workshop einige Monate später.
Ergebnis: Zusammenarbeit zwischen Einrichtung und Geschäftsbereich funktioniert inzwischen gut. Konstruktive Abstimmung und Zusammenarbeit, wenn es Beschwerden von Bürgern gibt.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu dem Ansprechpartner her.
Kunde: Pflegeeinrichtung (bundesländerübergreifend)
Dauer: März 2021 bis November 2021
Ausgangslage: Pflegeeinrichtung mit Wohngemeinschaften an mehreren Standorten will Mitarbeitende stärken, deren Kommunikation verbessern und kongruente Konflikt- und Fehlerkultur etabilieren.
Vorgehen: Auftaktveranstaltung mit Geschäftsführung und PDL sowie Stellvertretungen der verschiedenen Standorte. Dabei praktische und anschauliche Vorstellung des geplanten Vorgehens an den Standorten. Anschließend jeweils zwei Mitarbeitendenworkshops pro Wohngemeinschaft. Dabei Entwicklung von individuellen Handlungsplänen (Kommunikation sowie Konflikt- und Fehlerkultur). Sicherstellung der Umsetzung durch Review-Termine. An einem Standort zusätzlich ein weiteres, moderiertes Gespräch von Mitarbeitenden und Leitung.
Ergebnis: Kommunikation unter den Mitarbeitenden verbessert, kongruente, gleichwohl standortindividuelle Konflikt- und Fehlerkultur emtwickelt.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu der Ansprechpartnerin her.
Kunde: Überörtliche ärztliche Berufsausübungsgemeinschaft (Mitteldeutschland)
Dauer: April 2022 bis August 2023
Ausgangslage: An zwei Standorten funktioniert die Zusammenarbeit und Kommunikation insbesondere zwischen Empfang und den verschiedenen Fachgebieten nicht. Es gab bereits Patientenbeschwerden.
Vorgehen: Auftragsklärung mit den Praxisinhabern persönlich vor Ort, um deren Erwartungen an die Mediation zu klären. Anschließend jeweils standortbezogene Teammediationen mit je drei Terminen im Abstand von einigen Monaten. Zudem gab es eine Mediation mit den 3 Mitarbeitenden des standortübergreifenden, nichtmedizinischen Leitungsteams, um die Zusammenarbeit zu verbessern, Reibungsverluste zu minimieren und Schnittstellen zu verbessern.
Ergebnis: Zusammenarbeit zwischen Empfang und Fachgebieten funktioniert wieder. Nur noch ganz vereinzelt gibt es Patientenbeschwerden.
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu dem Ansprechpartner her.
Unsere Kunden sind die beste Empfehlung
Hier finden Sie eine Auswahl einiger Unternehmen, Institutionen und Kommunen, die uns bereits vertrauen:
- Universität Lübeck
- Universität Göttingen
- Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften – Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
- Stadt Kassel
- Stadt Arnstadt
- Stadt Wetter (Hessen)
- Stadt Hallenberg
- Gemeinde Hinte
- Landkreis Göttingen
- Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH
- Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH
- HessenForst – Kassel
- Leineverband – Northeim
- Bistum Magdeburg
- Katholische Pfarrei St. Mathilde – Quedlinburg
- Katholischer Kindergarten St. Marien Unterbruch – Heinsberg
- Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Blasius Kindergarten – Hann. Münden
- Kita Grashüpfer – Rodenberg
- promultis gGmbH – Wassenberg
- KITA-Büro Göttingen – Göttingen
- Dr. Becker Klinikgruppe – Köln
- Elisabeth-Krankenhaus – Kassel
- Deutsches Rotes Kreuz:
- DRK-Landesverband Brandenburg – Potsdam
- DRK-Landesverband Oldenburg
- DRK-Kreisverband Osterode am Harz
- Paritätische Akademie Thüringen – Nesse-Apfelstädt
- Paritätisches Kompetenzzentrum für soziale Innovation gGmbH Sachsen – Dresden
- AWO Psychiatrie Akademie gGmbH – Königslutter
- AWO AJS gGmbH – Erfurt
- Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben GmbH – Weingarten
- Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH – Berlin
- Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V. – Magdeburg
- tip – Team für Intensivpflege GmbH – Bad Arolsen
- Mobile Alten- und Krankenpflege HDM – Bad Arolsen
- Pflegedienst Weingarten GmbH – Rennerod
- Fokus Radiologie – Heilbad Heiligenstadt und Göttingen
- Praxis Hartmann – Osterode
- Zahntechnik Northeim
- Horst Medecke GmbH – Northeim
- ELBS – Leinefelde-Worbis
- Büermann & Riesmeyer GmbH – Landolfshausen
- Sun Chemical – Osterode
- BVHK e.V – Aachen
- BMU Beratungs GmbH Mittelständischer Unternehmen – Northeim
- Debeka – Göttingen
- Volksbank Hohenzollern-Balingen eG – Balingen
- VR-Bank in Südniedersachsen eG – Holzminden
- Sparkassenakademie Niedersachsen – Hannover
- Foxdot GmbH – Hörgertshausen
Auf Wunsch stelle ich gerne Kontakt zu den Ansprechpersonen her.
FAQ: Häufige Fragen zu Konflikten zwischen Teams und Abteilungen
Was ist der Unterschied zwischen einem Konflikt im Team und einem Konflikt zwischen Teams?
Bei einem Konflikt im Team streiten Kolleginnen und Kollegen, die zusammen in einer Einheit arbeiten – oft über Verhalten, Kommunikation oder Rollenverteilung. Bei einem Konflikt zwischen Teams geht es um gestörte Zusammenarbeit über Abteilungs- oder Bereichsgrenzen hinweg: Schnittstellen funktionieren nicht, Zuständigkeiten sind unklar, Informationen fließen nicht, und beide Seiten schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Die Ursache liegt selten bei einzelnen Personen, sondern in Strukturen, widersprüchlichen Zielen oder fehlenden Absprachen zwischen Führungskräften. Die Lösung erfordert deshalb einen anderen Ansatz als eine klassische Teammediation.
Woran erkennt man, dass ein Konflikt zwischen Abteilungen externe Hilfe braucht?
Typische Warnsignale sind: Eskalations-E-Mails mit CC an die Geschäftsführung, systematisches Umgehen der anderen Abteilung, Beschwerden von Kunden oder Bürgern über Abstimmungsprobleme, Mitarbeitende die sich weigern mit der anderen Seite zusammenzuarbeiten, und Führungskräfte die den Konflikt zwischen sich nicht mehr lösen können. Wenn beide Seiten überzeugt sind, dass das Problem bei der anderen Abteilung liegt, und interne Vermittlungsversuche gescheitert sind, ist der Punkt für externe Unterstützung erreicht, spätestens
Wie läuft die Klärung eines Konflikts zwischen zwei Abteilungen ab?
Der Ablauf unterscheidet sich von einer klassischen Teammediation. Zunächst ein Vorgespräch mit der übergeordneten Führungskraft oder Geschäftsführung: Was genau soll sich zwischen den Bereichen ändern? Dann arbeitet der Mediator zunächst getrennt mit beiden Seiten – jedes Team formuliert seine Sicht, seine Erwartungen an die andere Seite und seine eigenen Beiträge. Erst danach kommt es zum gemeinsamen „Runden Tisch“, an dem die Teams direkt miteinander sprechen und einen konkreten Handlungsplan vereinbaren: Wer liefert was, in welcher Form, bis wann? Ein oder mehrere Folgetermine über die nächsten Monate sichern die Umsetzung und justieren nach.
Was kosten ungelöste Konflikte zwischen Abteilungen?
Konflikte zwischen Abteilungen sind teurer als Konflikte innerhalb eines Teams, weil sie die gesamte Wertschöpfungskette betreffen. Wenn Vertrieb und Produktion nicht kommunizieren, leiden Lieferzeiten. Wenn Verwaltung und Fachabteilung aneinander vorbeiarbeiten, entstehen Doppelarbeit und Fehler. Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass ein ungelöster Schnittstellenkonflikt mindestens 10 Prozent der Arbeitszeit aller Beteiligten auf beiden Seiten bindet. Bei zwei Teams von je 10 Mitarbeitenden summiert sich das schnell auf die Personalkosten von zwei bis drei vollen Stellen pro Jahr – plus die Folgekosten durch verlorene Aufträge, Kundenbeschwerden und Fluktuation.
Wer kann bei Konflikten zwischen Teams und Abteilungen extern helfen?
Konflikte zwischen Abteilungen erfordern einen Mediator, der Erfahrung mit bereichsübergreifenden Konstellationen hat – nicht nur mit Einzelteams. Der Mediator muss in der Lage sein, mit unterschiedlichen Hierarchieebenen gleichzeitig zu arbeiten, strukturelle Ursachen von persönlichen Spannungen zu unterscheiden und einen Prozess zu gestalten, der beide Seiten erst getrennt abholt und dann zusammenbringt. Spezialisierte Anbieter wie die Mediationskanzlei Göttingen arbeiten ausschließlich mit Team- und Abteilungskonflikten und haben Erfahrung mit Schnittstellenkonflikten in Unternehmen, Kommunen und Organisationen jeder Größe.














